Autorentag: Kerstin Panthel – Autoreninterview

Herzlich willkommen Kerstin.

Ich freue mich, dass Du Dich bereit erklärt hast, an einem Interview für die Leseschnecken teilzunehmen.
Dies ist im Rahmen eines Autorentages rund um Dich; Kerstin Panthel.

Hallo liebe Steffy! Vielen lieben Dank für deine Zeit und die Gelegenheit, mich und mein Buch hier vorzustellen.  Es kann losgehen, ich bin schon gespannt und aufgeregt …

Als erstes möchte ich Dir ein paar allgemeine Fragen stellen.

Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen?
Bücher verschlungen habe ich seit ich lesen kann und dann mit wachsender Begeisterung. Ich hab mich durch die Regale der erreichbaren Bibliothek(en) gelesen und mit den Jahren steckte meine Nase damit nach Kinder- und Jugendbüchern in allen möglichen Genres: von Krimis über Tatsachen- und Lebensberichte, Sci-Fy hier und da bis hin zu Liebesromanen, lustigen Werken, historischen Romanen, klassischen Werken, Fantasy verschiedenster Richtungen (darunter auch ein paar Endzeit-Romane), und, und, und.

Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben habe ich ebenfalls erstmals schon als Kind. Hauptsächlich als Teenie habe ich so besonders in den Ferien im Laufe der Zeit einiges ‚verbrochen‘; alles landete irgendwann ausnahmslos im Papierkorb. Doch wenn du dich darauf beziehst, ab wann ich wirklich ernsthaft geschrieben habe, dann ist das jetzt etwas mehr als zehn, elf Jahre her. Damals war ich von einer bekannten Vampirreihe inspiriert und – persönlich in einer recht schweren und schwierigen Zeit steckend – hab ich damit begonnen, gewissermaßen aktiv in eine Welt einzutauchen. Aktiv im Sinne von: Ich erschaffe sie selbst. Seither kann ich nicht mehr damit aufhören, denn in meinem Kopf entstehen immer neue Ideen. Offenbar bin ich ein Schreib-Junkie geworden. Gibt es eine Schreib-Sucht? O.o

 Kannst Du uns etwas über Dein Schreiben erzählen? Schreibst Du daheim am Schreibtisch oder wo? Mit Computer oder auf einem Block?
99,5% entsteht an meinem PC, die restlichen 0,5% sind Notizen, die ich mir auf alle möglichen weil gerade verfügbaren Zettel mache, wenn mir grade etwas einfällt, wenn ich eine Idee oder ganze Szene festhalten will, eine gelungene oder lustige Textstelle, ein passendes Zitat oder etwas in dieser Richtung.

In einem gesonderten, ruhigen Zimmer habe ich Platz und zumindest versucht, eine gewisse Schreibatmosphäre zu schaffen (aber daran arbeite ich noch, das ist auch so ein Prozess). Ich hab darin also einen großen Schreibtisch stehen, auf und neben dem sich gleich auch Drucker befinden, um zuletzt meine Manuskripte auch auf Papier überarbeiten zu können. Rechts neben mir hängt eine längst zu klein gewordene Pinnwand, die inzwischen überquillt vor lauter Sprüchen, Zitaten, Recherchenotizen, Zeitleisten der letzten bzw. aktuellen Geschichten, zurzeit auch zwei … nein, Moment: drei Stammbäume der Hauptpersonen weiterer Geschichten und dem üblichen Kleinkram. Und hinter mir auf einem bedeutend kleineren Tisch steht mein alter Laptop (für parallele Arbeiten wie Recherche oder Datensicherung), je eine Ausgabe der letzten veröffentlichten Bücher, Lesezeichen, Goodies und Visitenkarten und dazwischen auf der Fensterbank zwei kleine Fotobücher mit Bildern der beiden Hunde meiner Tochter sowie ein Bildband von Irland, alle drei stets aufgeschlagen (an wechselnden Stellen). Allenfalls erwähnen könnte ich noch die Palme in der Ecke … 😀 Hier schreibe, recherchiere und redigiere ich also – und kämpfe hin und wieder mit Wortfindungsstörungen 😉

 Wie sieht ein typischer Alltag bei Dir aus?
Sehr alltäglich, würde ich sagen! Glücklicherweise (das sage ich als notorische Langschläferin, die dafür bis tief in die Nacht schreiben könnte) kann ich an vier von fünf Wochentagen meinen Dienst recht spät antreten und ihn wie viele am Nachmittag beenden, der Freitag sieht dann Arbeitsbeginn

und -ende jeweils etwas früher. Kaffee nach dem Aufstehen ist ein absolutes Muss und überlebenswichtig, denn sonst würde ich meine Arbeitsstelle vermutlich nicht mal erreichen.

Der Tag selbst ist gewöhnlich voller Trubel, laut, ereignisreich und mir bleibt im Prinzip kaum Zeit, um an irgendetwas anderes zu denken – ich bin Erzieherin und das fordert die ganze Person und permanent sämtliche Geistesgegenwart. Ich kann mich übrigens glücklich schätzen (ich kann nicht nur, ich tue es!), denn ich habe tolle Kolleginnen (und viele tolle Ex-Kolleginnen)! Falls sich die eine oder andere von euch hier umsieht: Huhu, liebe Grüße! xD

Nach Feierabend brauche ich eine gewisse Zeit, um abzuschalten – und Kaffee!!! 😀 Lassen wir die üblichen Arbeiten eines Haushalts weg, nutze ich also den späten Abend, um meiner Schriftstellerei nachzugehen. Umso mehr versuche ich an den Wochenenden zu schreiben, vor allem aber im Urlaub. Und hin und wieder stehen da auch zwei Vierbeiner, die jeden mit einem Blick um das kleine Pfötchen zu wickeln verstehen und beachtet werden wollen. Wenn ich abschließend meine Tochter erwähne, mit der ich Zeit verbringe, dann ganz sicher nicht, weil sie an letzter Stelle steht; sie ist längst mehr als Tochter, sie ist eine meiner besten Freundinnen.

Ganz frisch erschienen ist „Ashaya-Hexentochter“.

Wie lange hast Du an diesem Buch geschrieben? Von Beginn der Idee bis zum Veröffentlichen?
Wie lange? Das kann ich nicht genau sagen, aber der Schreibprozess wird etwa ein Vierteljahr gedauert haben – Unterbrechungen mitgerechnet. Ich versuche schon, diszipliniert zu sein und täglich wenigstens etwas „zu Papier zu bringen“, aber gute Vorsätze sind nicht immer realisierbar. Wie vorhin schon gesagt, nutze ich dafür gewöhnlich die Zeiten, in denen ich eben viel Zeit habe und intensiv dranbleiben kann. Andererseits aber nutze ich auch jeden Flow, dann ist es mir auch egal, wenn alles andere um mich herum mal im Chaos versinkt. Nach der Vollendung von Ashaya bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag es allerdings lange in meiner „Schublade“, bevor ich es an meine Testleserinnen gab und danach zur Druckreife brachte: alles in allem fast vier Jahre.

 Und woher kommt die Idee für dieses Buch?
 Die Idee, etwas über Hexen zu schreiben, kam mir schon sehr früh und wurde auch von meiner Tochter gepusht, doch irgendwie fehlte lange der letzte zündende Funke. Ich kam während des Schreibens eines anderen, noch unveröffentlichten Buches darauf, alles komplett in eine fiktive Welt zu versetzen und die Handlung in eine historische Zeit zu packen.

Bei Ashaya habe ich, anders als bei einigen meiner weiteren Werke, dann einfach zu schreiben begonnen, nachdem mir der Beginn der Geschichte in groben Zügen im Kopf herumspukte. Der gesamte weitere Verlauf und damit natürlich auch das Ende der Geschichte wuchs und entstand beim Schreiben und wie immer hatte auch diesmal Ashaya als Protagonistin das letzte Wort hinsichtlich des Ausgangs.

Als ich dein Buch las, fielen mir ein paar angedeutete Parallelen zu den tatsächlichen Hexenverfolgungen auf. Wie stehst du zu diesem Thema?
Es ist im Prinzip erschreckend aktuell. Allseits bekannt sind die groben Ereignisse, ist der im 15ten Jahrhundert erschienene „Hexenhammer“, der die Verfolgung rechtfertigte, „Vergehen“ angeblicher Hexen beschrieb und Verhöre und Prozesse reglementierte. Wenig bekannt ist, wie lange es gedauert hat, überhaupt einmal damit zu beginnen, all diese Verbrechen an diesen Menschen zu bedauern, sich zu entschuldigen und sie posthum zu rehabilitieren. Noch weniger bekannt sind noch ganz andere Dinge: Ich las im Rahmen meiner Recherchen (vor, während und nach dem Schreibprozess) beispielsweise von einem Ort, in dem es Protestzüge gab, angeführt von einem katholischen Priester, als eine Straße nach einer angeblichen Hexe benannt werden sollte. In einem kleinen hessischen Dorf lebt nach Angaben der dortigen Bewohner eine Frau alleine am Waldrand: eine Hexe; Mütter mit ihren Kindern wechseln die Straßenseite, weil sie deren „bösen Blick“ fürchten. Dieses und ähnliches Verhalten ist zum Fürchten! Und in anderes Gewand gekleidet werden auch heute noch Menschen verfolgt, werden schlechtgemacht. Heute heißt der Pranger oftmals Internet, all das nicht mehr Hexenjagd, die Mechanismen sind jedoch dieselben.

 Wieviel Bücher hast Du denn insgesamt geschrieben?
„Ashaya- Hexentochter“ ist mein inzwischen 18tes Buch. Meine Vampirreihe umfasst 14 Bände, die zwar alle in sich abgeschlossen sind und doch aufeinander aufbauen, einem roten Faden folgen weil alle ProtagonistenInnen miteinander verwoben sind in der Gesamtgeschichte.

Ihnen folgte die dreibändige Phandra-Reihe, in der es um Phönixe und Drachen in einer Art parallelen Welt geht, die mit der Erde in einer gewissen wechselseitigen Verbindung steht.

Und jetzt, aktuell, eben „Ashaya- Hexentochter“.

In diesem Zusammenhang: Hast du eine oder einen Lieblingsprotagonsten?
Ja, hab ich tatsächlich, aber es ist nicht Ashaya. Es ist Ellen O’Donnel, eine Halbvampirin aus oben genannten 14 Bänden, die im 6ten Band die Hauptrolle spielt. Sie ist so, wie ich mir eine waschechte, rothaarige, temperamentvolle Irin vorstelle und ihr Humor ist grandios. Sie ist frech, vorlaut, vorwitzig, mischt alles auf wie ein Wirbelwind und hat auf der anderen Seite ein Herz aus purem Gold, ist hingebungsvoll, leidenschaftlich und Freundin noch in größter Not. Und ich liebe ihre Streitereien mit Dorian Pollos, dem alten Griechen! 😀

Wie war das Gefühl, als Du Dein erstes Buch veröffentlicht hast?
Unbeschreiblich! Mir fehlen selten die Worte, aber dieses Gefühl war tatsächlich unbeschreiblich! Als ich vor vielen Jahren zu schreiben begann, geschah das nur für mich alleine. Ich habe zum damaligen Zeitpunkt sogar geheim gehalten, dass ich ganze Bücher schreibe und es hat gedauert, bis ich „Jägerin der Schattenwesen“ an meine Tochter als allererste und zur Geheimhaltung verpflichtete Leserin gegeben habe. Noch länger dauerte es, mich zu überzeugen, etwas zu veröffentlichen. Und bis heute ist es noch jedes Mal das gleiche Gefühl, ein neues Werk als Druck in Händen zu halten, die Schwere des Buches in der Hand zu fühlen, die Seiten, die mit meinen Worten gefüllt sind, aufzuschlagen … Ich liebe, was ich tue und ich tue, was ich liebe! Es macht mich überglücklich, mir Geschichten auszudenken und sie festzuhalten für alle, die sie lesen möchten!

 Was bedeuten Blogger für Dich?
Offen gestanden warst du die erste Bloggerin, die ich für mich entdeckt habe – und die mir dann auch noch auf Anhieb ungeheuer sympathisch war. Ich bin begeistert von deinen Lesungen bei Youtube und ertappe mich dabei, wie ich Vergleiche anstelle wenn ich mir andere Blogs anschaue. Nimm das an dieser Stelle also ruhig als Kompliment!

Zurück zur Frage: Blogger sind wie Getriebe und Motor, sie geben ganz entscheidende Impulse und halten die Dinge am Laufen wenn es darum geht, Bücher bekannt zu machen, ins Gespräch zu bringen und samt Autor im Gespräch zu halten, sie kritisch zu durchleuchten, zu bewerten und (wie es idealerweise sein sollte) konstruktive Kritik zu üben. Konstruktiv durchaus auch in dem Sinn, dass ein Werk nicht unbedingt dem Geschmack des Bloggers entgegenkommt, dieser aber dem suchenden Interessenten durchaus wegweisend signalisieren und beschreiben kann, welcher Vorliebe es entspricht.

Als Autor lernt man von solchen Rückmeldungen, von Rezensionen, von Echos auf diese Rezensionen, vom direkten Dialog mit dem Blogger. Doch da endet es ja noch lange nicht, denn die Bücher und darin enthaltenen Personen leben davon, dass man sie liest, dass es Leser gibt, die ihnen in ihren Kopfkinos Leben einhauchen. Nach den Testlesern sind es insbesondere bei unbekannten Autoren die Blogger, die sich bereitwillig und offen darauf einlassen. Kaum jemand ist dazu besser geeignet als sie, die dies mit Hingabe, Knowhow und, wie ich jetzt weiß, ungeheurem Zeitaufwand tun und mit ihrer Arbeit bedeutsame Entscheidungshilfen bieten.

Als Autorin bin ich dankbar, dass es euch gibt und dass ihr tut, was ihr tut, denn ihr macht meine Bücher bekannt und lasst potentielle Leser bestenfalls zu tatsächlichen Lesern werden. Als begeisterte Leserin bin ich froh, auch jenseits von gehypten Büchern auf professionell gehaltene Rezensionen zurückgreifen zu können wenn es darum geht, mich neben Cover und Klappentext orientieren zu wollen. Danke, dass es euch gibt und danke für all eure Mühen!

 Bastelst Du Deine Cover selber?
Jepp, tue ich! Bei den ersten beiden Büchern habe ich noch einer Bekannten über die Schulter geschaut, die mir die Arbeit mit dem Programm, das ich nutze, beibrachte. Ideen, Vorlagen und etwaige Gestaltung habe ich vorgegeben, den Rest übernahm sie (Huhu, Saskia! Danke dir noch heute!). Das dritte Cover war dann eine Gemeinschaftsarbeit und seither habe ich alle selbst bearbeitet. In meinen kreativen Pausen – oder um eine plötzliche Cover-Idee umzusetzen – kann ich mich stundenlang damit beschäftigen, geeignete Bilder zu suchen und daraus Entwürfe zu basteln!

 Jetzt habe ich noch ein paar private Fragen:

Welches Parfüm trägst Du am liebsten?
Jahrelang habe ich gar keines benutzt. Dann, es ist gerade mal ein paar Wochen her, hielt meine Tochter mir bei einer gemeinsamen Shopping-Tour einen Parfum-Teststreifen „vor die Nase“ und ich hatte nach laaanger Zeit wieder eines gefunden, von dem sich herausstellte, dass „Frau Aguilera“ ihren Namen dafür hergab; es nennt sich „Definition“.

 Was für 3 Dinge würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?
OMG! Da ich das keine zwei Tage überleben würde (vermutlich nicht mal die erste Nacht, ich würde vor Angst sterben!), würde ich sagen

  • ein voll aufgeladenes Satellitenhandy samt zugehörigem Solar-Ladegerät, um SOFORT Rettung herbeirufen zu können,
  • ein (a la James Bond auf Knopfdruck) sich selbst errichtendes Panikroom-Baumhaus mit enthaltenen Notvorräten und
  • ein gut gefülltes Buchregal, in dem wenigstens ein Survival-Ratgeber steht – für die Wartezeit bis zum Eintreffen der Retter.

 Drei Teile! 😉

 Und wenn Du schon auf der Insel bist und auf einmal eine Kiste angeschwemmt werden würde, was wäre da drin?
Da für meine Rettung ja schon gesorgt ist: Meine Lesebrille, Stift und Papier. Viel Papier. Es sei denn, das Solarladegerät lädt auch mein Laptop, dann mein Laptop.

Oder Ashaya, die das Wasser teilen könnte. Oder Ellen O’Donnel, sie kann enorm gut schwimmen und würde mich während der dramatischen Rettung zum Lachen bringen! 😀

Welches ist Dein absolutes Lieblingsbuch?
Liebe Steffy, das ist eine nicht zu beantwortende Frage! Ich habe kein absolutes Lieblingsbuch, ich hab als Leser ja noch nicht einmal ein Lieblings-Genre! Wenn ich dir hier also aufzähle, dass ich begeistert bin von J. K. Rowlings blühender Phantasie, dass ich Noah Gordons „Medicus“, dass ich „Schindlers Liste“, „Die Seidenweberin“, „Die Päpstin“, M. Crichtons „Timeline“, dass ich den „Schwarm“, diverse Grishams, Dan Browns und Umberto Eccos verschlungen habe und beispielsweise nach einem Michael Ende auch Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“ oder „Ein ganzes halbes Jahr“, dann ist das gemessen an den Büchern, die ich (oft genug leihweise) gelesen habe, nur ein Ausschnitt. Diese Antwort werde ich dir also schuldig bleiben müssen, denn es gibt zu viele Lieblingsbücher!

 Hörst Du beim Schreiben Musik? Wenn ja, welche?
Während des Schreibens höre ich keine Musik. Nicht mehr, um die Frage vollständig zu beantworten. Das war nicht immer so, zu Beginn meiner Schriftstellerei war das anders, denn da konnte Musik, durchaus auch recht laute, mich mitnehmen und begleiten. Heute brauche ich die Ruhe zum Schreiben. Was sich jedoch nicht geändert hat: Musik kann mich in die erforderliche Stimmung versetzen oder inspirieren! Manche Texte oder Textstellen stoßen Gedanken an, aus denen ganze Szenen und Sequenzen entstehen; Melodien, Rhythmen und die Wahl der Stilrichtung und Instrumente helfen mir vor dem Schreiben, mich besser in die Welten fallen zu lassen, in die ich mich begebe. Oder in die Situationen, die ich gerade beschreibe: dramatisch, spannend, angsterfüllend, romantisch, entspannt oder ganz einfach auch „länderspezifisch“.

 Hast Du schon ein neues Projekt in Planung? Verrätst Du uns schon was darüber?
Ich habe noch einige Bücher im Rohentwurf im PC und überlege in einem hinteren Winkel meines Gehirns schon, welches ich als nächstes veröffentlichen könnte. Gleichzeitig warten da aber auch noch mehrere begonnene Geschichten und eine, die ich aktuell angefangen habe. Noch möchte ich mich nicht festlegen, womit es weitergeht, aber es bleibt bis auf Weiteres auf jeden Fall romantasy.

Zum Schluss: Hol bitte mal deine o. g. Lieblingsprotagonistin dazu und lass sie dich mit 3 Worten beschreiben!

Kerstin: „Ellen? Sei gnädig!“

Ellen: „War ich das schon mal nicht? Echt jetzt! Aber drei Worte nur? … Okay:

1.: Durchgeknallt. Irgendwie jedenfalls. Meistens. Hin und wieder.

2.: Ähm … Lacht-gerne. Gilt als ein Wort, verstanden? Kraft des mir verliehenen Amtes und durch Dorian Pollos‘ großen Zeus ist das abgesegnet.

Und 3.: Voreingenommen!“

Kerstin: „Wie bitte?“

Ellen: „Ist doch wahr! Jedes Mal kriegt Dorian recht wenn du uns wieder mal irgendeinen Schlagabtausch angedichtet hast! Dieser archaische Griechen-Macho gehört echt mal gerupft!“

Kerstin: „Darüber reden wir noch! Ich hab da noch ein paar unveröffentlichte Bücher, in denen du vorkommst …“

Ellen: „Siehst du, Steffy, wie sie mich bedroht? Meinetwegen, du bist die Neutralität in Person!

  1. also: Sie fantasiert, buchstäblich! Zufrieden?“

 Kerstin: „Du hast schon eine eigenartige Art, um verbale Niederlagen zu bitten!“

Dorian, steht urplötzlich mit verschränkten Armen in der offenen Tür: „Was hat sie wieder angestellt, Kerstin?“

Ellen: „War ja klar, dass du wieder von deinem Olymp herunter deinen Senf …“

Phoebe, streckt den Kopf hinter Dorian hervor und unterbricht sie: „Wer hat was angestellt?“

Dorian: „Wie es aussieht, kann Ellen nicht bis 3 zählen!“

Ellen: „Ich er-zähle dir gleich mal …“

Kerstin: „Raus! Alle! Das hier ist mein Interview! (Alle verziehen sich, nicht ohne vor sich hin zu murmeln) … Tut mir leid, Steffy. … Steffy?“

Steffy, reißt ihre Augen mühsam von der sich schließenden Tür los: „Sorry … DAS war Dorian?“

Kerstin: „Äh … Ja?! … (beugt sich vor und ergänzt flüsternd:) Du weißt schon, dass er vergeben ist? Und du ja auch!“

Steffy, nach einem kurzen Räuspern: „Ja, klar! Und wie! Ich war nur … überrascht, weil sie auf einmal alle auftauchten!“

Kerstin, seufzend: „Das machen die ständig!“

(Kommentar meiner Tochter: „Das ist SO Ellen …!“

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Dir, Kerstin und wünsche Dir viel Erfolg weiterhin

Ich danke dir, es hat viel Spaß gemacht! Dir auch viel Erfolg mit deinem Blog; mach weiter so und bleib, wie du bist!

 

Das war ein tolles Interview mit Kerstin 🙂

Nachher hört ihr eine Lesung aus ihrem neuen Buch. Freut euch drauf 😉

2 Replies to “Autorentag: Kerstin Panthel – Autoreninterview”

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke für das ausführlich, geführte Interview…besonders bemerkenswert finde ich, die Tatsache mit dem Beruf der Erzieherin.
    Denn eine meiner Schwägerin ist auch Erzieherin und durch viele Berichte/Erzählung weiß ich wie schwer dieser Beruf gerade auch in der heutigen Zeit sich gestaltet mit dem Wust an Regel und Vorschriften , die man selbst bei den Kleinsten beachten muss…….

    Deshalb ..Hut ab…vor soviel Energie um sich nach der Arbeit noch ans Schreiben zu machen……

    LG..Karin…

    • Hallo Karin,

      danke schön für deinen Kommentar! Ja, dieser Beruf hat viele anstrengende Seiten (wie viele andere auch, Stichwort Pflege, Stichwort Polizei – frag mal Steffy, …), aber das Schreiben ist für mich noch vor dem Lesen DER Ausgleich schlechthin.

      Es würde mich freuen, dich in meiner Leserschaft begrüßen zu können! Auf jeden Fall sieh dich gerne bei mir um und hinterlass einen Kommentar 😀

      LG, Kerstin

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